Author: a_langer
Perlenarmband
Wie aus Perlen Armbänder entstehen.
Dafür hatte ich im Bayrischen Wald genug Zeit Neues zu lernen und auszuprobieren – Perlenarmbänder. Man braucht dazu Garn, Perlen, eine spezielle Nadel, Häkelnadel, gute Augen, Geduld, Geduld und nochmals Geduld.
Die Perlen in vielen Farben, matt und glänzend miteinander zu kombinieren, Muster auszuprobieren und neue Muster zu entwerfen faszinieren mich jedes Mal wieder.
Hier erst mal Bilder von meinen ersten Armbändern.
Impressionen aus dem Bayrischen Wald
Wochen der Ruhe und Erholung liegen hinter mir. Das Wetter hat es gut gemeint im Oktober. Ich muss gestehen ich habe keine einzige Zeile geschrieben. Fotografieren ging da einfacher.
Durch den Wald zu streifen, die Stille und Ruhe des Waldes zu genießen war einfach herrlich. Das Moos hat mich total verzaubert. So ein dickes Polster habe ich selten gesehen. Es hat eingeladen zum Verweilen.
Auch die Menge der Schwammerl hat mich fasziniert. So viele hab ich seit meiner Kindheit nicht mehr gesehen. Leider kenne ich die Pilzarten nicht. Ich hab sie lieber fotografiert.
Florida / Key West
Einladung zur Feier
Hochzeit + 50. Geburtstag + 50. Geburtstag
Ein schöner Anlass für mich ein Bild zu malen
für meine Freunde Moni und Peter.
Die Vorlage war ein Foto von ihrer Reise nach Florida. Es entstand an einem Strandabschnitt auf der Road Nr. 1 Florida/Key West.
Ein wahrlich fantastischer Platz mit einem wunderschönen Cafe – eine schöne Erinnerung.
(Acryl: 50×70, Privat, Poing)
Kernige Zeiten
August – September ist die Zeit für Zwetschgendatschi. Jedes Bundesland hat da ja so seine eigene Bezeichnung dafür. Am liebsten mögen wir die Zwetschgen auf Mürbteig. Ein Zwetschgenmus mit Rosmarin und Zimt, geschmort im Römertopf wird bei uns ebenfalls gerne gegessen.
Beim Entkernen der Zwetschgen entstand die Idee für das Bild „Kernige Zeiten“.
(Acryl/Spielerei: 30×40)
Schwein gehabt
Die einen haben Schwein, die anderen kommen auf den Hund.
Mein einer Sohn macht eine Lehre als Landwirt. Eines Tages ein Anruf: „Mama, Im Wurf ist ein Kümmerling dabei. Kannst Du ein Schwein aufziehen, erkältet ist er auch.“ Da ich tierlieb bin konnte ich nicht nein sagen. Der kleine Ruppi kam zu uns, 3 kg schwer, abgemagert, konnte kaum stehen da er der kleinste und schwächste im Wurf war. Vom Tierarzt bekam er Aufbauspritzen und Medikament damit er gesund wird. Wir fütterten ihn mit Babynahrung – zuerst mit Spritze direkt ins Maul, dann mit der Flasche. Nach ein paar Tagen konnte er alleine aus dem Napf trinken. Dazu kamen dann Haferflocken, gemahlenes Getreide, gekochte Karotten. Geschlafen hat Ruppi in unserem großen Kaninchenstall im Bad. Tagsüber durfte er im Garten frei herumlaufen. Die Nachbarn konnten es zuerst nicht glauben und haben sich köstlich amüsiert. Auf Facebook kamen Kommentare wie: Was grunzt und quickt in Nachbars Garten?“. Für die Kinder war das der Renner. Unsere Hanna war dann schon etwas eifersüchtig. Auch sie hat dann Haferflocken, Karotten und Kartoffeln gefressen. Nachdem ich dann täglich einen 3l Topf mit Karotten und Kartoffeln gekocht habe und Ruppi auf 8 kg angewachsen ist habe ich mich um einen Platz bemüht wo er alt werden darf. Leider bekam ich von sämtlichen Tiergärten und Gnadenhöfen in Bayern nur Absagen, nein, einzelne Schweine nehmen wir nicht. Dazu ist Ruppi noch auf einem Auge blind. Auch an Gut Aiderbichl hatte ich mich gewandt. Zur Not hätte ich es übers Radio probiert. Da kam ein Anruf aus Salzburg von Herrn Aufhauser persönlich. Ruppi durfte umziehen nach Iffeldorf ins neue Gut Aiderbichl (Gut Aiderbichl).
Mein Schwiegervater legte eine Haferflockenspur bis in die Transportbox von Hanna. Ruppi konnte da natürlich nicht widerstehen. Meine Freundin Iris hat sich angeboten uns nach Iffeldorf zu fahren. Die Transportbox hatte gut Platz auf dem Rücksitz in ihrem Auto. Damit Ruppi ruhig blieb, hab ich ihn unterwegs mit Salat gefüttert. In Iffeldorf wurden wir schon sehnsüchtig erwartet. 1. Frage: „Wo ist der Anhänger?“ Das hat schon für den ersten Lacher gesorgt als wir vom Rücksitz die Transportbox geholt haben. Ruppi wurde so liebevoll aufgenommen und bekam einen Riesenstall mit Strohpolster für sich alleine zum Eingewöhnen. (Link zu Ruppi).
Das war vor fast 3 Jahren. Er war ein lustiger Geselle und hat sich dort sehr wohl gefühlt. War…. Ja, vor 2 Monaten ist er leider nicht mehr aufgewacht. Er hatte vielleicht ein kürzeres Leben als von der Natur vorgesehen, aber ein gutes Leben.
Baum – Lichtstrahlen
Sonnenstrahlen die durch das Laub der Bäume fallen laden ein zum Träumen. Ein Bekannter sagte zu mir, man spürt die Wärme die das Bild ausstrahlt. „Wärme“ haben wir wohl alle nötig im Moment. Aber es nützt nichts sich über das Wetter zu beschweren, wir ändern es nicht. Da helfen nur guter Tee, Wärmflasche, Kuscheldecke und ein schönes Bild.
Inzwischen hat das Wetter doch ein Einsehen mit uns. Aber die Lichtstrahlen und die Wärme bleiben….
(Acryl: 70×100)
Blüten in Magenta auf SW
Blüten in Magenta mit schwarz-weiß gestreiftem Hintergrund. So hab ich mir das Bild vorgestellt. Die Leinwand ist aus verschieden großen Jeansstreifen genäht. Durch die Oberfläche der Stoffe und der Nähte ergibt sich bereits eine Struktur. Die schwarz-weißen Streifen laufen in einer Linie mit den langen Nähten. Die Farbe Magenta für die Blüten ist einer meiner Lieblingsfarben und hat nach Recherche viele Bedeutungen. Für mich bedeutet es Kreativität – Sommerfarbe – so strahlend wie die Rosen und der Phlox in meinem Garten.
(Acryl auf Jeansstoff: 120×130)
Ferienzeit – eine lange Pause……
Die letzten Juliwochen waren ausgefüllt mit Proben und Konzerten in Andechs. Seit Jahren singe ich im Sommer im Festspielchor der Carl-Orff-Festspiele mit.
„Alte“ und „Neue“ Bekannte auf dem heiligen Berg treffen, gemeinsam proben und Konzerte singen macht unheimlich viel Spaß. Ich frag mich schon manchmal ob wir ein bisschen „crazy“ sind, uns nach einem anstrengenden Arbeitstag noch die intensiven und langen Proben unter der Woche anzutun. Doch der Applaus des Publikums nach einem gelungenen Konzert wischt das „crazy“ wieder weg.
Dann standen noch Verwandtschaftsbesuche in mehreren Bundesländern an. Zuhause hab ich mit Hilfe meiner Kinder Garten und Haus wieder in einen passablen Zustand gebracht.
Während meiner Erholungspause sind weiterhin Ideen für Bilder und Co. entstanden und wollen nun umgesetzt werden.
















